Wie du mit Achtsamkeit dein Schicksal veränderst

Entspannt, gelassen und wach. Mehr gibt es im Grunde nicht zu tun. Denn du selbst bist es, der deine Welt erschafft. Leider ist uns das die meiste Zeit nicht bewusst. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die viel abverlangt. Krankheiten wie Burnout und Depressionen sind zu anerkannten Volkskrankheiten geworden, deren Folgen längst in Wirtschaftszahlen bemessen werden. Eine ganze Industrie hat sich dadurch neu aufgebaut.

Du fragst dich, was dies alles mit Achtsamkeit zu tun hat?

Wir haben in dieser rationalen, technisierten Welt das Gefühl und den Kontakt zu uns selbst verloren. Es entsteht eine Menge „geistiger Müll“, den wir trennen müssen in wichtig und unwichtig. Doch je nachdem in welcher persönlichen Situation wir uns befinden, können wir noch nicht einmal sagen, was uns Spaß macht, was wir gut können, was wir beruflich machen wollen oder welchen Sinn das Leben überhaupt hat. Dabei denken wir den ganzen langen Tag über uns und unsere Lage nach. Vor allem, wenn uns bereits Depression oder Burnout befallen haben. Wir leben inzwischen sehr oberflächlich, suchen das Glück im Konsum, suchen Sicherheit in Systemen, die uns vorgeben, wer und was wir zu sein haben und suchen Liebe im Sex.

Was ist die Ursache dieser Entwicklung?

Wir haben in der Hektik des Alltagslebens, in den Ansprüchen, die an uns gestellt werden, Achtsamkeit verloren: Die Achtsamkeit für uns selbst, für unseren Weg, für Liebe und Freude, für ein Miteinander, für Verbundenheit, für den Frieden, für die Gesellschaft, für den Sinn des Lebens, für die integrale Vision.

Achtsamkeit bedeutet eine bewusste Aufmerksamkeit. Wenn wir achtsam sind, wissen wir genau, was wir machen und was wir dabei denken, empfinden und wahrnehmen. Wir nutzten diese Fähigkeit uns selbst und anderes zu beobachten, ganz vorbehaltslos, ohne zu werten, ohne zu urteilen.

Deshalb sollten wir nichts anderes zu tun, als achtsam zu sein. Am besten 24 Stunden am Tag. Denn diese bewusste Wahrnehmung ist eine Hinführung zu uns selbst. Wir finden all das Wissen wieder, das wir verloren glaubten. Wir finden den Kontakt zu uns selbst. Wir beginnen wieder unser eigenes Leben zu führen, unserem Herzen zu folgen und dass zu tun, was uns erfüllt. In dem wir erkennen, nehmen wir das Leben in die Hand und gestalten unser Schicksal mit.

Stufen der Achtsamkeit.

Das ein großer Bedarf besteht Achtsamkeit zu erinnern, erkennen wir in den vielen unterschiedlichsten Angeboten von Publikationen, Übungen, Achtsamkeitstrainings.

In einer ersten Stufe beschäftigen sich viele Übungen damit, den Körper zu spüren, ihn in all seinen Bestandteilen ins Bewusstsein zu holen. Wo schmerzt der Körper? Welche Bedürfnisse hat er? Es folgen Achtsamkeitsübungen für den Atem, für die Nahrungsaufnahme oder für das Gehen, das Sitzen und Liegen. Es wird empfohlen sich beim Duschen zu beobachten, beim Abtrocknen, beim Eincremen usw.

Eine weitere Stufe ist die Achtsamkeit für die Gedanken und Gedankenmuster. Welche Gedanken beschäftigen dich? Was verursachen sie? In welchem Bezug stehen sie? Es werden Formen von Achtsamkeitsübungen für die Konzentration oder die Kommunikation empfohlen.

Eine nächste Stufe beschäftigt sich mit Emotionen und Empfindungen. Was fühle ich? Wut? Freude? Zweifel? Dankbarkeit? Ängste?

Diese Stufen von Achtsamkeit beschäftigen sich mit den Ebenen Körper und Geist und begegnen negativen oder hindernden Gefühle und Gedanken mit Affirmationen, Ablösungsritualen, Akzeptanz, bewusstes Erleben oder Programmierungen. Auch das achtsame Fühlen, das emotionale Erfahren und Interagieren wird trainiert.  In den meisten Fällen hören auf dieser Ebene die Achtsamkeitsübungen auf.

Wenn wir aber mit Achtsamkeit tatsächlich unser Schicksal verändern wollen, müssen wir die Ebene der Seele mit hinzunehmen. Wir nennen es Soulfulness, die höchste Stufe der Achtsamkeit. Wir benötigen eine innere bewusste Aufmerksamkeit für die Liebe in unserem Herzen. Hier beginnt das Integrale. Es hört sich einfach an, und das ist es im Grunde auch: Und doch tun sich zu Beginn viele Menschen sehr schwer, wirklich die Liebe im Herzen wahrzunehmen, ihr zuzuhören, ihr zu folgen.

Das Schwierige daran ist, nicht in die alten Muster zu verfallen und unsere Vorstellung von Liebe aufzugeben, der inneren Wahrnehmung zu vertrauen und das Licht, das wir erkennen zu leben.

Diese Form von innerer Achtsamkeit bzw. innerer Bewusstheit wird Schritt für Schritt erfahren. Die beste und einzige Methode ist die der Soulful Meditation. Auf dem Weg des Nachinnengehens, erleben wir eine Wahrheit, die nur das Herz erreicht. Sie ist jenseits von Gedanken und Emotionen. Sie ist sogar jenseits von Zeit und Raum.

Wir erkennen unser Potentiale und den richtigen Weg. Diese Wahrheit ist die Grundlage glücklich und erfüllt zu sein. Wir bestimmen unser Schicksal selbst, erkennen unseren Beitrag und folgen unserer integralen Vision.

„Wenn die Seele bereit ist, sind es die Dinge auch.“ (William Shakespeare)

 Deine Kun Ya

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