3 Tipps für eine gute Beziehung zu dir selbst

Wir beschäftigen uns viel mit uns selbst. Und wenn man die aktuellen Trends  zusammenfassen würde, dann scheint Selbstoptimierung wohl eine der wichtigsten Aufgaben im Alltag einer selbstbewussten Person.

Und obwohl dieses Thema scheinbar immer mehr Raum einnimmt, so sind doch unglaublich viele Menschen einfach nicht zufrieden mit sich selbst.

Ihnen fehlt der innere Kontakt, Selbstvertrauen, der Glauben an sich selbst, Selbstliebe, oder einfach nur das Gefühl, eine gute Beziehung zu sich selbst zu führen.

Was heisst das – eine gute Beziehung mit dir selbst zu führen?

Eine gute Beziehung mit dir selbst zu führen ist eine sehr individuelle Sache. Und darin liegt auch schon der 1. Schlüssel für eine gute Beziehung.

Wenn du danach strebst, dich selbst mehr zu mögen, zu akzeptieren, zu kennen, zu schätzen und zu lieben, dann kann dies nur etwas für dich sehr individuelles bedeuten.

Es hängt nicht nur davon ab, wie du aufgestellt bist in diesem Moment und wie es dir gerade geht, sondern auch davon, woher du kommst, was du bisher erfahren hast. Und zuletzt, aber vielleicht am allerwichtigsten, wie bewusst du dir deiner selbst bist. Das heisst wie gut du dich kennst, mit all deinen Seinsaspekten.

Du kannst dir also nur selbst eine Vorstellung davon machen, wie eine gute Beziehung zu dir selbst aussehen kann, wenn du über ein gewisses Maß an Selbstbewusstheit verfügst.

Konstrukte im Außen

Wir sind daran gewöhnt und lernen leider immer noch tagtäglich, dass eine gesunde Selbstbeziehung bestimmten Parametern folgen muss. Wir müssen uns selbst lieben, unsere Stärken kennen, müssen unser Äußeres mögen, selbstbewusst auftreten, etc.

Ob diese Eigenschaften in gleicher Art und Weise für alle Menschen wichtig sind, ob sie wirklich dazu beitragen, dass eine Person ein gutes Verhältnis zu sich selbst hat, wird dabei völlig außer Acht gelassen.

Darum hier mein 1. Tipp.

  1. Nicht im Aussen suchen, sondern im Innen finden

Wenn auch du eine gute Beziehung mit dir selbst aufbauen willst, höre auf, im Aussen nach Hinweisen zu suchen, die dir sagen, was eine gute Beziehung bedeuten soll. Finde in deinem inneren diese Antworten. Denn nur du selbst wirst diese Beziehung aufbauen, ausbauen, daran arbeiten und sie letztlich einschätzen. Somit kannst auch nur du selbst beurteilen, wie deine Beziehung zu dir selbst gerade ist und wie sie aussehen könnte.

Ein äußeres Konzept wirkt entgegengesetzt der natürlichen Entfaltung. Die Information, wie du sein sollst, oder wie eine gute Beziehung zu dir selbst sich im Außen gestaltet, kann niemals deinen Kern, deine tatsächliche Beziehung im Inneren verändern. Sie legt sich höchstens wie ein Schleier oder ein Mantel über dich und lässt dich die äußeren Konzepte nachahmen. Du versucht dann der äußeren Form zu entsprechen, oder den Rahmen zu füllen. Das Ergebnis entspricht im Zweifel aber nicht dem, was du im Kern bist. Darum führt ein solcher äußerer Ansatz auf Dauer nicht dazu, dass du dich erfüllter, mehr mit dir in Kontakt oder in besserer Beziehung mit dir selbst fühlst.

Und du wirst weiter suchen. Und letzten Endes bei deinem eigenen Kern, deinem Inneren angelangen, um deine Beziehung zu dir selbst zu betrachten.

Darum frage dich:

Warum nicht gleich richtig? Lass außen vor, wie du sein sollst und begebe dich in Kontakt mit deinem Inneren. Zum Beispiel durch Soulful Meditation. Und schau, was du brauchst, um dich mit dir selbst gut zu fühlen und beginne selbst zu erkennen, welche Beziehung du zu dir selbst führst.

  1. Selbstliebe und Lieben

Im Kontext der Selbstakzeptanz hören wir oft, dass wir uns selbst lieben sollen.

„Ich muss lernen, mich zu lieben“. Ein Satz, der dir vielleicht bekannt vorkommt?!

Selbstliebe ist sicherlich ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. Erst wenn wir Liebe für uns selbst aufbringen, können wir zu dem werden, was wir wirklich sind und unsere Potentiale entfalten.

Und doch steckt in der aktuellen Erwartung und Auffassung von Selbstliebe eine große Hürde:

Wenn mein Ziel allein darin besteht, mich selbst zu lieben, um dann beispielsweise andere lieben zu können, um in meinem Job Erfüllung und Erfolg zu finden, um ein besseres Ich leben zu lassen, dann ist das ein sehr entkoppelter Ansatz von Liebe.

Bedingungen im Konzept der Selbstliebe

Diese Form des Liebeskonstruktes geht davon aus, dass erst das eine erfüllt sein muss, damit das andere da sein darf. Dass ich überhaupt ein Selbst lieben kann, ohne dabei gleichzeitig andere und anderes zu lieben ist in sich widersprüchlich. Dieses Verständnis von Selbstliebe geht davon aus, dass es dieses Selbst als kompakte und portionierte Einheit gibt und ich es, sofern ich das lerne, dann einfach liebe und erst dann fähig bin, Liebe zu entfalten.

Und genau diese Zusammenhang macht Selbstliebe als entkoppelten Ansatz so schwer umzusetzen, zu erfahren und zu empfinden.

Liebe bezieht sich niemals nur auf ein Objekt. Und sie kennt keine Bedingungen. Das heißt zum Einen, dass ich liebe, auch wenn ich mir dessen nicht bewusst bin.

Außerdem heißt es auch: ich muss nicht erst mich lieben, bevor ich andere lieben kann.

Wenn ich also zulasse, dass meine Liebe an so viele Konstrukte gekoppelt ist, dann wird meine Liebe für mich selbst sehr schwer frei fließen.

Allein mit Selbstliebe, Liebe entfalten zu wollen, führt in ein egoistisches bzw. egozentristisches Weltbild. Es fehlt das Bewusstsein über die Verbundenheit in Liebe.

Bewusstseinsschulung, um Liebe zu entfalten

Das Bewusstsein darüber, dass Liebe alles erreicht und eben nicht unterscheidet. Dass sie alles verbindet, dich, mit deiner Umwelt, dich mit dir selbst, mit Anteilen, die du über deine Liebe integrieren kannst.

Solltest du also wirklich Liebe entfalten wollen, dann führt dein Weg dich zwangsläufig über die Schulung deines Bewusstseins von bedingungsloser Liebe.

Bedingungslose Liebe

Lass Liebe in dir entstehen und dich selbst durchströmen, die alles verbindet. Bedingungslose Liebe, die viel grösser und verbindender als Selbstliebe ist. Und erkenne in dieser Kraft dein eigenes Sein. Du wirst dadurch automatisch mit dir selbst in Kontakt kommen, deine Beziehung zu dir selbst vertiefen und deine Bezüge im Außen erkennen. Du „arbeitest“ also gleichzeitig an deiner inneren Reflexion, deinen inneren Bezügen und an deiner äußeren Verbundenheit. Denn all diese Aspekte hängen unweigerlich miteinander zusammen.

Wenn deine Liebe bedingungslos sein darf, also nicht mehr nur dem Egoistischen Zweck der Selbstliebe dienen soll, sondern frei sein darf, dann erkennst du in ihr dich selbst und deine Potentiale zur Selbstverwirklichung.

Du erkennst, wer du bist. Wie oder wodurch du dich verwirklichst und was du brauchst, um wirklich du selbst zu sein. Du baust eine gute, weil dir selbst entsprechende Beziehung zu dir selbst auf.

  1. Weniger urteilen, mehr entdecken 

Ein wichtiger weiterer Schritt für eine gute Beziehung zu dir selbst liegt darin, dich nicht zu verurteilen.

Wenn wir verbunden mit unserer Liebe agieren und durch die Welt gehen urteilen wir nicht. Urteilen entsteht nur dann, wenn wir wertenden Gedanken so viel Raum geben, dass sie negative Emotionen in uns fördern. Wenn dir das passiert und du dich immer wieder in den gleichen Gedankenmustern verfängst, die dich selbst bewerten und deine Beziehung zu dir selbst stören, dann mach dir folgendes bewusst:

Du trägst die Verantwortung für dein Wohlsein. Und du kannst dich jederzeit entscheiden, wie viel du dich selbst verurteilen möchtest oder eben nicht. Ob du defizit- oder potentialorientiert durch Leben schreiten möchtest.

Entscheide dich für die Potentiale

Indem du deinen Fokus in Phasen der Selbstreflektion mehr auf die Veränderung und das Lernpotenzial und weniger auf vermeintliche Fehler, Blockaden oder Hindernisse lenkst, nimmst du automatisch den Druck raus. Du erlaubst dir selbst, Lernender zu sein. Du erlaubst dir deinen Weg zu gehen, anstatt zu erwarten, gleich am Ziel zu sein. Und du ermöglichst es auch, dass das Ziel vielleicht ein ganz anderes ist, als das, was du erwarten, erdenken oder erhoffen kannst.

Wie du deine Haltung änderst

Du lässt entstehen, lässt dich überraschen und bleibst offen. Diese innere Haltung, der Offenheit, Lösungsorientiertheit und Urteilsfreiheit lässt sich nicht erdenken. Sie entsteht, indem du die Kraft deiner Liebe und deine eigene Energie so präsent werden lässt, dass sie grösser und vordergründiger sind, als Gedanken von Zweifel und Wertung.

Indem du die Verbundenheit in Liebe und deine eigene Kraft anerkennst, wird es dir möglich, immer konstruktiver deine Entwicklung gestalten und letztlich eine fördernde Beziehung zu dir selbst aufbauen.

Ich wünsche dir diese innere Gelassenheit, dir selbst zuzutrauen, deine eigene innere Stimme zu hören, dich auf dein Herz einzulassen und dein Liebesbewusstsein zu trainieren und immer bedingungsloser zu lieben.

Was hältst du von meinen 3 Tipps für eine gute Beziehung zu dir selbst?

Ich freue mich auf deine Kommentare und Gedanken.

Deine Mashanti Alina.

PS: Du möchtest aktiv daran arbeiten, eine gute Beziehung zu dir selbst aufzubauen? Dann habe ich heute einen besonderen Tipp für dich:

Workshop Erlaube dir, du selbst zu sein

Wir veranstalten am 08. und 09.04. einen 2 Tages-Workshop zum Thema „Erlaube dir, du selbst zu sein“ in Berlin, bei dem du mithilfe von Soulful Meditation zu deinem eigenen Kern vordringst. Du lernst deine innere Kommunikation und die Ebenen deiner Selbstreflektion kennen und erfährst, wie du dir selbst Raum und einen Rahmen für deine authentische Selbstverwirklichung schaffen kannst. Hier kannst du mehr erfahren (noch bis 17.03. gilt der Early-Bird.-Preis):